Autoscooter
Das Projekt AUTOSCOOTER hinterfragt Klassenhierarchien, indem es Erholung und Vergnügen als (gemeinschaftliche) Erfahrungen versteht, die allen Menschen unabhängig von ihrem sozialen Status zugänglich sein sollten. Mit verschiedenen kostenlosen Angeboten möchte AUTOSCOOTER zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Klassenfragen und sozialer Ungleichheit anregen und zugleich einen spielerischen und feierlichen Raum eröffnen.
Das Projekt fand von Juli 2023 bis Februar 2024 auf (ehemaligen) Rummelplätzen und an generationsübergreifenden Begegnungsorten in Berlin statt.
Ausgehend von der Geschichte des Spreeparks bis hin zu aktiven Jahrmärkten organisierten wir kostenfreie Aktivitäten wie Kaffeetrinken im Tassenkarussell, Tanzworkshops im Autoscooter und gemeinsames Singen von Arbeiter*innenliedern. Im Rahmen dessen haben wir zu einer Reihe von Workshops eingeladen, die Themen wie Klasse, Klassismus, Erholung und Vergnügungskultur aufgreifen.
Wir möchten Bewegung und Freude als Werkzeuge nutzen, um gemeinsam Methoden im Umgang mit Klasse und Körper zu entwickeln. Diese erste Phase diente der Forschung und Vernetzung und legt den Grundstein für eine abendfüllende Tanzshow auf einem aktiven Jahrmarkt.
Das Anliegen ist, nach „kulturellen Ausdrucksformen kollektiver Klassenidentität(en)”¹ und Widerständen zu suchen.
Ihr habt Interesse am Projekt AUTOSCOOTER? Dann kontaktiert uns gerne via E-mail oder Instagram! Wir freuen uns auf Eure Nachrichten!